Panorama der katholischen Kirche Deutschfreiburg

Wer einen Berg erklimmt und das Panorama geniesst, kann oft Erstaunliches entdecken. Die neue Perspektive lädt dann ein, wieder aufzubrechen und die neu gefundenen Orte auszukundschaften. Einen ähnlichen Effekt soll auch die Panoramakarte mit Highlights aus den Seelsorgeeinheiten der katholischen Kirche Deutschfreiburgs haben. Seit Ende Mai ist sie in den Kirchen und Pfarrämtern Deutschfreiburgs gratis erhältlich.

Jede Seelsorgeeinheit Deutschfreiburgs hat sie: Regelmässige Anlässe und besondere Orte mit Strahlkraft, die auch für Menschen der ganzen Region ansprechend sind. Wer Ruhe und Einkehr sucht, findet diese auf dem spirituellen Weg rund um die Pfarrkirche Düdingen, auf dem man nicht nur biblische Pflanzen, sondern auch biblische, christliche oder weisheitliche Sprüche und Motive auf Steintafeln entdecken kann. Wen es in die Natur zieht, der kommt beim Besuch der Buchenkapelle bei Brünisried auf seine Kosten. Besonders zu empfehlen ist der Gottesdienst am Montagabend, der um 19.30 Uhr von Mai bis September dort stattfindet. Wer Fragen zum Glauben hat und sich mit einem theologischen Thema beschäftigen möchte, ist jedes Jahr herzlich eingeladen zur „Spurensuche Glauben", die an vier Abenden in der Fastenzeit in Freiburg angeboten wird.


Über den eigenen Gartenzaun hinausschauen

Aber auch die Fachstellen des Bischofsvikariats Deutschfreiburg bieten ein ansprechendes Angebot, z.B. die Kindersingwoche der Fachstelle Kirchenmusik, die in den Herbstferien mit Kindern zwischen 7 und 12 Jahren ein Musical zu einer biblischen Geschichte einstudiert und aufführt. Für Jugendliche ab 15 Jahren, die es in die Ferne zieht und die sich auf Gespräche mit anderen Jugendlichen aus der ganzen Welt über Gott und ihr Leben einlassen möchten, bietet die Regionale Fachstelle für Jugendseelsorge jährlich über Auffahrt eine Reise nach Taizé an.

 

Überblick auf einer Karte

 

Doch wie kann man diese ansprechenden Orte und Angebote sichtbar machen – nicht nur für die Haupt-amtlichen untereinander, sondern vor allem für alle Interessierten? Diese Frage stellten sich auch die Seelsorgerinnen und Seelsorger auf einer ihrer jährlichen Weiterbildungen. Eine Antwort suchte eine fünfköpfige Projektgruppe im Auftrag des Bischofsvikariats Deutschfreiburg und entwickelte zusammen mit ei-nem Grafiker die Idee eines Panoramas, das auf einer Landkarte die Veranstaltungen und Orte sichtbar macht. Zahlreiche Haupt- und Ehrenamtliche aus den Pfarreien erarbeiteten daraufhin im letzten Jahr Vor-schläge für entsprechende Einträge, aus denen das Projektteam jeweils zwei Angebote pro Seelsorgeein-heit und drei der regionalen kirchlichen Fachstellen auswählte. In Schaukästen, Schriftenständen und Pfarr-ämtern kann man sich nun anhand der entstandenen Karte einen Überblick über das reichhaltige und vielfältige Angebot verschaffen.

 

Dynamik durch eine Website

 

Damit es nicht nur bei einem statischen Blick bleibt, wurde die Karte durch eine Homepage ergänzt, auf der sich inzwischen über dreissig Angebote und Orte abrufen lassen. Eine Kategorisierung nach Regionen, Wetter und Interessen liefert die passenden Ergebnisse für jeden Geschmack. Ausserdem hilft eine Google-Karte dabei, die Veranstaltungsorte zu finden.

 

Ausdrücklich erwünscht sind auch weitere Eingaben aus den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten. Ein Formular, mit dem man einen Ort oder eine regelmässige Veranstaltung vorschlagen kann, ist auf der Homepage verfügbar.

Vernetzung fördern

 

Zufrieden zeigte sich auch Marianne Pohl-Henzen, Adjunktin im Bischofsvikariat Deutschfreiburg. „Es tut gut, über den eigenen Gartenzaun hinauszuschauen und Neues zu entdecken", stellte sie bei der Lancierung des Projekts fest. Gleichzeitig werde dadurch die Zusammenarbeit der Pfarreien gestärkt und Synergien könnten genutzt werden, weil nicht jede Pfarrei alles alleine leisten könne und müsse.

 

Besuchen Sie die Panorama-Website: www.kath-fr.ch/Panorama


Mitglieder der Projektgruppe (Bild 3 v.l.n.r.): Dr. Christoph Riedo, Christina Mönkehues, Ruedi Bischof, Christoph Musy, Bettina Gruber und Mario Parpan


Text: Christina Mönkehues, Bilder: Melchior Etlin

 


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