Ein Event, das Kraft für den Glauben gibt

Gleichgesinnte treffen, zusammen Gottesdienste feiern, aktiv werden, diskutieren und einfach Freude am Glauben haben – all das dürfen vom 1. bis 3. Mai 2015 beim Nationalen Weltjugendtag in Freiburg ca. 1000 bis 1200 Jugendliche aus der ganzen Schweiz erleben.

Die Erinnerungen an den letzten Weltjugendtag in Rio 2013 sind noch wach: Mehrere Millionen Menschen versammeln sich an der Copacabana, um gemeinsam ihren Glauben zu feiern. Neben diesen internationen Weltjugendttagen, die von Papst Johannes Paul II. 1986 ins Leben gerufen wurden, finden in der Schweiz seit 2003 jährlich auch nationale Weltjugendtage statt – allerdings abgesehen von einzelnen Vorstössen nach Sprachen getrennt. In diesem Jahr soll dies anderes werden: Der zweisprachige Austragungsort Freiburg bietet beste Voraussetzungen dafür, alle Sprachgruppen zu vereinen und einen gemeinsamen Grossanlass zu organisieren.

WJT Jugendliche

Verantwortlich dafür ist ein 16-köpfiges, junges und mehrsprachiges Organisationsteam, das hauptsächlich aus ehrenamtlichen Mitgliedern besteht. Beauftragt sind sie von der Schweizer Bischofskonferenz. Insbesondere die Jugendbischöfe Marian Eleganti und Alain de Raemy werden bei den Veranstaltungen rund um den Weltjugendtag präsent sein. 

Feiern, beten, austauschen

Die drei Tage versprechen vielfältig zu werden: Neben Begegnungen mit den Bischöfen, stehen verschiedene Lobpreiszeiten, Messen und Katechesen auf dem Programm. Aber auch das Kennenlernen und der Austausch untereinander sollen ermöglicht werden: Gruppendiskussionen und Ateliers (z.B. soziale Einsätze, kulturelle und sportliche Angebote, Impulse zu Themen rund um Jugend und Religion) bieten dazu die Möglichkeit. Ein anderer Pfeiler sind die Glaubenszeugnisse von anderen Jugendlichen, die deutlich machen, dass viele sich intensiv mit ihrem Glauben auseinandersetzen. Auch Musik spielt eine grosse Rolle. Neben der ansprechenden Gestaltung der Liturgie darf auf dem Platz Python am Samstag mit einem Konzert gefeiert werden.

„Der Weltjugendtag ist eine unglaublich wertvolle Erfahrung", so Judith Lehmann, die im Organisationsteam für die Suche nach Gastfamilien verantwortlich ist. „Es ist eine enorme Bestärkung, wenn man merkt, dass so viele Jugendliche auf dem Weg sind und es ergeben sich tolle Freundschaften. Die Freude am Glauben wird spürbar."

Gastfamilien gesucht

Ein solches Grossevent verlangt natürlich nach viel Planung: „Viele Jugendliche sollten nach Möglichkeit in Gastfamilien untergebracht werden", so Judith Lehmann. „Der Kontakt mit den Menschen vor Ort ist für beide Seiten eine grosse Bereicherung." Gesucht werden Gastfamilien/Einzelpersonen, die in oder im Umkreis von ca. 10 km von Freiburg wohnen und die, wenn es keine öffentlichen Verkehrsverbindungen gibt, einen Transport in die Stadt und zurück ermöglichen können. „Ein Gästebett, eine Schlafcouch oder einfach ein Platz am Boden reichen völlig aus. Ein Zmorge wäre natürlich prima, aber ist kein Muss." Broschüren hierzu liegen in den Kirchen aus und sind auch in den Pfarreien erhältlich.

Christina Mönkehues, informationsstelle@kath-fr.ch

Publiziert: Januar 2015

Um die besondere Stimmung des Weltjugendtages schon einmal spürbar zu machen, sind mehrere Events geplant:
  • Sonntag, 11. Januar, 10.30 Uhr, St. Thérèse (Freiburg): Messe mit Weihbischof Alain de Raemy. Übergabe des Weltjugendtagskreuzes und einer Ikone aus Schwyz (dem vorherigen Austragungsort). Musikalische Gestaltung durch Jugendliche.
  • Februar bis April, Tour of the Cross: Das Weltjugendtagskreuz wird in Gottesdiensten in den Seelsorgeeinheiten in und um Freiburg präsentiert. Musik von Jugendlichen, Werbung Gastfamilien und Kollekte für den Weltjugendtag.