Bei "cantars" auf der Bühne: der Cäcilienverein Giffers-Tentlingen

Das Kirchenklangfest „cantars“ ist ein Projekt der Superlative: Von Mitte März bis Anfang Juni 2015 finden 38 kirchenmusikalische und kirchenkulturelle Konzerttage in 13 Kantonen statt, die jeweils 12 Stunden (von 12.00 bis 24.00 Uhr) dauern. Pro Anlass dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf 12 Kurzkonzerte, Lesungen, Theateraufführungen etc. freuen. Auch in Tafers wird „cantars“ am Samstag, den 02. Mai 2015, stattfinden.

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Das Organisations-Komittee des Anlasses in Tafers mit der Präsidentin Simone Cotting, Wünnewil, darf zufrieden sein. Rund 500 Mitwirkende werden bei „cantars" in Tafers zu hören sein: 10 Verbandschöre, ein ökumenischer Chor, zwei Chöre aus dem welschen Kantonsteil, zwei Gospelchöre, ein Kinder- und Jugendchor, ein Gastchor aus Kestenholz (SO) sowie diverse Ad-hoc-Orchester und -Ensembles wirken mit. Ein Programmpunkt besteht aus Performance mit Instrumenten, Gesang und Tanz. Unterschiedliche Fassetten des „Kirchenklangs" werden so an diesem Tag erlebbar werden.

Cäcilienverein Giffers-Tentlingen

Ein Chor, der bei „cantars" dabei sein wird, ist der Cäcilienverein Giffers-Tentlingen. Zusammen mit dem Choeur Mixte St-Laurent, Estavayer-le-Lac, wird er am 02. Mai um 17.00 Uhr in der Kirche Tafers Werke von Anton Bruckner, Gabriel Fauré und Josef G. Rheinberger präsentieren. Der Präsident des Cäcilienvereins Giffers-Tentlingen, Edgar Vonlanthen, stellt den Chor vor.

Wie viele Mitglieder hat der Cäcilienverein Giffers-Tentlingen?

Aktuell zählt unser Chor 45 Aktivmitglieder (30 Frauen, 15 Männer). Viele der Sängerinnen und Sänger sind seit mehr als 25 Jahren aktiv. Einige davon singen bereits seit mehr als 40 Jahren in unserem Chor! Wir können zudem auf ca. 200 Passivmitglieder zählen, welche uns jedes Jahr mit einem finanziellen Beitrag unterstützen.

Welche Art von Musik singt der Chor normalerweise?

Unser Chor hat ein breites Repertoire an liturgischen Gesängen, lateinischen und deutschen Messen sowie eine Vielzahl von weltlichen Liedern, welche wir regelmässig an diversen Anlässen aufführen. Die Literatur reicht von klassischen lateinischen Messen aus früheren Jahrhunderten bis zu zeitgenössischer kirchlicher und weltlicher Musik (ebenfalls in anderen Sprachen, wie Französisch, Rätoromanisch, Italienisch und Englisch).

Hat der Chor ein bestimmtes Profil?

Ein bestimmtes Profil hat unser Chor nicht, sondern ist einer der traditionellen Kirchenchöre, die es im Kanton Freiburg und insbesondere im Sensebezirk in jeder Pfarrei gibt. Wir pflegen eine gute und kameradschaftliche Beziehung unter den Sängerinnen und Sängern. Viele Sängerinnen und Sänger sind zudem miteinander verwandt.

Wie kommt es zur Zusammenarbeit mit dem Choeur Mixte St-Laurent, Estavayer-le-Lac?

Die Zusammenarbeit für das Projekt „cantars" 2015 kam auf Vorschlag unseres Dirigenten, François Pidoud, zustande. Er kennt den Dirigenten von Estavayer sehr gut. Zudem habe ich erfahren, dass „cantars" in Zukunft vermehrt auch in die französischsprachige Schweiz expandieren möchte und so wollten wir einen ersten Beitrag für dieses Vorhaben leisten.

Was macht für Sie den Reiz der Veranstaltung „cantars" aus?

Die Idee von „cantars" finden wir gut, weil damit ein breites musikalisches und kulturelles Schaffen in unseren Kirchen einer breiten Bevölkerung zugänglich gemacht wird. Es ist zudem eine Möglichkeit für unseren Chor, sich einer grösseren Anzahl Zuhörerinnen und Zuhörern zu präsentieren. Schliesslich erhoffen wir durch die mediale Begleitung und Präsenz in der ganzen Schweiz von „cantars", auf unseren Chor aufmerksam zu machen und so vielleicht das eine oder andere neue Mitglied zu gewinnen.

Mehr Informationen zum Kirchenklangfest „cantars" erhalten Sie auf www.cantars.org.
Dort ist auch das Programm für den Anlass am 02. Mai in Tafers abrufbar.
 
Christina Mönkehues, Informationsbeauftragte

informationsstelle@kath-fr.ch

Publiziert: September 2015