Personalrat

Zielsetzung

Bistumsregion Deutschfreiburg  ist ein beratendes Organ des Bischofsvikars in strategischen Personalfragen die Hauptamtlichen betreffend (angestellte Priester, Diakone, Laienseelsorgerinnen und Laienseelsorger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter).

Handlungsfeld

Der Personalrat hat als Aufgabe proaktiv und visionär Personalfragen anzugehen, mit langfristiger und ganzheitlicher Perspektive. Dazu gehören die Personalplanung, die Personalgewinnung und -einführung, die Personalbeurteilung, die Personalentwicklung und -erhaltung sowie die Personalfreisetzung.

Zusammensetzung

Der Personalrat besteht aus

  • Bischofsvikar
  • Adjunkt/Adjunktin
  • Einem Vertreter der Priester – gewählt von der Priesterversammlung
  • Zwei Vertreter/innen der Laienseelsorger/innen (wobei möglichst alle Perspektiven berücksichtigt werden sollten, z.B. Stadt-Land, Fachstellenmitarbeiter/innen–Pfarreimitarbeiter/innen) – gewählt von der Vereinigung der LaienseelsorgerInnen VeLaD
Leitung

Bischofsvikar

Amtsdauer

5 Jahre, eine zweite Amtsdauer ist möglich durch Wiederwahl

Anzahl Sitzungen und Sitzungsrhythmus

Der Personalrat trifft sich zweimal pro Jahr, plus nach Bedarf oder eigenem Ermessen (die VeLaD und die Priesterversammlung können Anträge stellen)

Aufgaben

1. Personalplanung

Hauptaufgabe: Die Zielvorgaben sind pastoraler Art. Aufgrund dieser pastoralen Erfordernisse wird bestimmt, welches Personal wann, wie und wo mit welchen Charismen gebraucht wird. Bedarfsklärung für die langfristige Planung des Personaleinsatzes (Priester, Diakone, Laienseelsorgerinnen und Laienseelsorger): Die Gesamtpersonalplanung erfolgt entsprechend pastoraler Erfordernisse/Bedürfnisse, hervorgehend aus dem Bischofsrat, dem Bischofsvikarsrat und aufgrund der Pastoralplanung in den Seelsorgeeinheiten.

2. Personalgewinnung und -einführung

Richtlinien erstellen, falls nötig, für Personalwechsel und Stellenwechsel (s. «Richtlinien für die Ernennungen» [der Priester] vom 11. Juni 2015, und «Die Entwicklung der Mandate der ständigen Diakone sowie der Laienseelsorgerinnen und Laienseelsorger» vom 1. März 2016), sowie Ausschreibeverfahren und Informationspolitik bei Neubesetzung und bei Stellenwechsel regeln.

Erstellen von Richtlinien für die Anstellung (Verträge). Die Anstellung wird über das Bischofsvikariat geregelt.

Beratung bei Anstellung, auf Anfrage des Bischofsvikars

Rahmenbedingungen für Praktika regeln (Praktikantenstellen/Praxisstellen): finanziell, Begleitung etc. Anstellung von Priestern, Ordensleuten und LaienseelsorgerInnen aus anderen Diözesen und Ländern in Anwendung der Dokumente «Prêtres venus d’ailleurs» der Diözese LGF

3. Personal-Beurteilung, -Entwicklung und -Erhaltung (vgl. Aufgaben der Pfarrmoderatoren und Vorgesetzten *s.u.)

Der Personalrat erarbeitet/adaptiert das Formular für die Durchführung von Mitarbeitergesprächen (im Einvernehmen mit dem Bischofsvikarsrat und den Pfarrmoderatoren)

  • Förderung der Kompetenzen der Mitarbeitenden, ev. auch der Pfarrmoderatoren
  • Richtlinien für Stellenbeschreibung, Pflichtenhefte, Arbeitszeiterfassung, Zeitmanagement erarbeiten
  • Richtlinien für die Aus- und Weiterbildung des Personals erarbeiten und festlegen (s. auch Dokument «Sabbatzeit zur Weiterbildung und geistlichen Einkehr» vom 6. November 2014, und «Sabbatzeit für die Weiterbildung der Laienseelsorgerinnen und –seelsorger der Diözese Lausanne, Genf und Freiburg vom 10. Mai 2007) (hier wird es wahrscheinlich noch ein neues Dokument geben)
  • Supervision und Personalbegleitung ermöglichen
  • Reflexion und Weiterentwicklung der Berufsprofile, der verschiedenen Dienste, sowohl in Deutschfreiburg, im Bistum, wie auch in der Weltkirche
  • Berufseinführung / Berufsbegleitung festlegen und einfordern (allenfalls mit Lohnauswirkung)
  • Rahmenbedingungen für die Nachwuchsförderung erarbeiten
  • Blick auf Verfügbarkeit für das ganze Bistum nicht ausser Acht lassen

4. Unterstützung in Konfliktfällen

  • Anlaufstelle für Konfliktfallbewältigung
  • Aufzeigen möglicher Lösungen, Vorgehen und Instanzen
  • Weitervermittlung von Supervisoren, Mediatoren (mit Listen)
Informationsfluss
  • Protokoll an die Mitglieder des Personalrates
  • ev. Information im Mitteilungsblatt (Konsens im Rat nötig) 

 

*Aufgaben der Pfarrmoderatoren und Vorgesetzten auf den Fachstellen

  • Der Bischofsvikar pflegt das regelmässige Gespräch mit den Pfarrmoderatoren. Die Begleitung der Mitarbeiter/innen, die Durchführung der Mitarbeitergespräche, sowie die Kontrolle der Arbeitsbedingungen (Spesen, Arbeitsplatz, Pflichtenheft, Arbeitszeit) erfolgt durch den jeweiligen Vorgesetzten (s. Mitarbeitergespräch):
  • Für Pfarrmoderatoren und Fachstellenleiter/innen: der Bischofsvikar, resp. Adjunkt/in
  • Für Priester: durch den vorgesetzten Pfarrmoderatoren
  • Für Laienseelsorger/innen (Pastoralassistent/innen, pastorale Mitarbeiter/ innen, Ansprechpersonen, Fachstellenmitarbeiter/innen) durch den vorgesetzten Pfarrmoderatoren (allenfalls durch die Pfarreibeauftragte Bezugsperson), resp. durch den/die Fachstellenleiter/in

vgl. hierzu:

  • Abkommen über die Arbeitsbedingungen für die im Dienste der römisch-katholischen Kirche des Kantons Freiburg angestellten Laienseelsorgerinnen und Laienseelsorger vom 1. Januar 2017
  • Ausführungsreglement vom 23. August 2016 über die Entschädigungen für Kosten und Auslagen der Laienseelsorgerinnen und Laienseelsorger der römisch-katholischen Kirche des Kantons Freiburg)
  • Formular MAG… 
Kontakt

Personalrat Deutschfreiburg
Kommission
Bischofsvikariat Deutschfreiburg
Bildungszentrum Burgbühl
1713 St. Antoni


Personen

Joos Florian (Mitglied)
Pohl-Henzen Marianne (Mitglied)
Aebischer-Bertschy Brigitta (Mitglied)
Vonlanthen Hubert (Mitglied)