Kantonale Körperschaft

Am 26. September 1990 hat der Grossrat des Kantons Freiburg das Gesetz über die Beziehungen zwischen den Kirchen und dem Staat (KSG) angenommen. Dieses Gesetz anerkennt die katholische Kirche - wie übrigens auch die reformierte Kirche - einerseits als göttliche Einrichtung, die mit einer eigenen Verfassung und eigenen Organisationen versehen ist gemäss einem eigenen Recht, dem Kirchenrecht, und andererseits unter der Form von Körperschaften nach Freiburger öffentlichem Recht mit dem Namen kirchliche Körperschaften.

Diese Körperschaften umfassen die Gläubigen der Kirche und haben die Aufgabe, diese in ihrer Aufgabe zu unterstützen auf den Ebenen der Verwaltung, der Finanzen und der Kulturgüter. Das KSG gibt den kirchlichen Körperschaften eine sehr grosse Autonomie für die Gesetzgebung, die Organisation, die Verwaltung und die Rechtssprechung, um ihnen zu erlauben, ihre Aufgaben ohne Einmischung des Staates und der Gemeinden zu erfüllen.  

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Berichte

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Eine soziale Ausrichtung für das Zentrum Burgbühl 2018-06-kkKuKBP

Der Betrieb des Bildungszentrums Burgbühl hat sich in den vergangenen Jahren schwierig gestaltet. Durch Seminare und Vermietungen liessen sich Unterhalts- und Betriebskosten der kirchlichen Infrastruktur in St. Antoni kaum mehr decken. Gleichzeitig entwickelte sich auch der Bedarf der Deutschfreiburger Pfarreien an den Räumlichkeiten rückläufig. Als Ende 2016 schliesslich auch das Deutschfreiburger Bischofsvikariat aus dem Bildungszentrum auszog, erklärte die strategische und operative Leitung, dass neue Lösungen gefunden werden müssten, um das Überleben des kirchlichen Bildungszentrums längerfristig zu sichern. Geht es nach dem Stiftungsrat, könnte eine solche Lösung nun gefunden sein: Am Freitagabend informierte er in Murten erstmals über eine mögliche Partnerschaft mit der Caritas Freiburg. mz/ Freiburger Nachrichten vom 5.11.18

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Wir suchen für die Verwaltung der kantonalen Körperschaft Offene Stellen 2018

Der Exekutivrat schreibt die Stellen einer Sekretärin (100%), eines Juristen (50%) und eines Buchhalters (50%) für die Verwaltung der kantonalen Körperschaft aus.

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Versammlung der kkK verabschiedet zwei Reglemente 2018-03 kkK

Freiburg, 24. Februar 2018. Die Versammlung der katholischen kirchlichen Körperschaft des Kantons Freiburg (kkK) hat zwei Reglemente überarbeitet. Im Geschäftsreglement der Versammlung wurde das siebenköpfige Büro aufgehoben, und das Reglement über die Führung der Pfarreiregister wurde an die Vorgaben der kantonalen Datenschutzbehörde angepasst. Die Delegierten trafen sich am 24. Februar im Pfarreisaal von Christ-König.

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Pfarreiräte mehrheitlich durch stille Wahl erneuert 2018-02 Pfarreiratswahlen Zwischenergebnis

105 von 115 katholischen Pfarreien im Kanton Freiburg haben ihre Pfarreiräte für die Amtsperiode 2018 bis 2023 durch eine «Stille Wahl» besetzen können. Die bis zum 22. Januar in den jeweiligen Pfarreisekretariaten abgegebenen Kandidatenlisten enthielten genau gleich viele Kandidaten wie Sitze im jeweiligen Pfarreirat. Neben zwei Pfarreien, in denen aufgrund von Fusionen keine Wahl stattgefunden hat, sind nun noch die Pfarreimitglieder von 8 Pfarreien zum Gang an die Urne im März aufgerufen.

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Herzblut für neue Aufgaben im Jahr 2018 2017-12 kkK und KBP

Freiburg, 09.12.2017. Der Budgetentwurf 2018 konnte am Samstagmorgen von der Versammlung der katholischen kirchlichen Körperschaft (kkK) verabschiedet werden. Die Bischofsvikare des Kantons Freiburg Jean Glasson (für den französischsprachigen Teil des Kantons) und Pascal Marquard (für Deutschfreiburg), die seit 100 Tagen im Amt sind, waren erstmals anwesend und nutzten die Gelegenheit, sich bei den Delegierten für ihre Arbeit zu bedanken. Ebenfalls tagte am Samstagvormittag die Versammlung der Kasse für die Besoldung der Pfarreiseelsorger (KBP).