Nachkilbi

Die CERECAF Freiburg lädt herzlich ein zur „christlich-islamischen Nachkilbi“ am Sonntag, den 24. September, von 11.30 bis 17.30 Uhr im Haus der Bischofsvikariate, Pérolles 38.

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Der Rat der reformierten und katholischen Kirchen des Kantons Freiburg (CERECAF) steht seit etwa zwei Jahren in regem Kontakt zu den islamischen Vereinen im Kanton Freiburg (UAMF). Denn Aufgabe des CERECAF ist nicht nur die Ökumene, sondern auch der interreligiöse Dialog. Vertreter und Vertreterinnen dieser verschiedenen Vereine haben sich nun öfters bei uns im Pérolles 38 eingefunden, nachdem wir auch schon bei ihnen zu Gast waren. Langsam wuchs unter uns die gegenseitige Anerkennung und die Freundschaft, wir haben auch offen über schwierige Themen miteinander ausgetauscht. 
Unser Wunsch war es aber, auch die Allgemeinheit von dieser Annäherung unter uns, den offiziellen Vertretern unserer Konfessionen und Religionen, teilhaben zu lassen. Zudem beabsichtigten wir, auch gerade im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise, uns gemeinsam für Asylbewerber und Flüchtlinge einzusetzen. Doch vorerst möchten wir, wie gesagt, der breiteren Öffentlichkeit auch einen Rahmen bieten, sich untereinander gegenseitig besser kennenzulernen. 

Deshalb laden wir Sie alle ein zu einer „christlich-islamischen Nachkilbi" am Sonntag, den 24. September, von 11.30 bis 17.30 Uhr im Haus der Bischofsvikariate, Pérolles 38. 

Neben Zeiten des Gebetes unserer Religionen wird es Workshops zum Diskutieren geben. Und natürlich ein Kilbi-Menü, allerdings diesmal vegetarisch, multikulturell und alkoholfrei.  Ganz besonders laden wir Familien ein, denn unsere Kinder erleben die Interreligiosität in der Schule jeden Tag! Entsprechend haben wir auch ein Programm extra für Kinder vorbereitet.  Ausserdem möchten wir an diesem Nachmittag Ideen zur Organisation eines Tages für die Flüchtlinge im April 2018 sammeln.

Als krönender Abschluss dieses Tages ist der gemeinsame Besuch der Kathedrale St. Nikolaus um 17 Uhr vorgesehen. 
Wir freuen uns auf zahlreiche und interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer!

Im Namen des CERECAF, Marianne Pohl-Henzen