Geocaching in den Deutschfreiburger Pfarreien

Noch ist kein halbes Jahr vergangen, seit die Juseso im Seelsorgeraum mittlere Sense diverse Schatzböxlein platziert wurden. Und schon haben rund 150 Schatzsucher*innen gemeldet, dass sie fündig geworden sind.


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Geocaching ist eine koordinatenbasierte Schnitzeljagd mittels GPS, die man wortwörtlich auf der ganzen Welt machen kann. Dafür braucht man lediglich eine App, die einem die Standorte der diversen Geocaches anzeigt. Beim Geocaching kann man also Caches an speziellen Orten finden. Geocaches sind in der Regel kleine wasserdichte Behälter, in denen sich zumindest ein Logbuch befindet. Hat man den Geocaches gefunden, kann sich der Finder, die Finderin in das Logbuch eintragen - und natürlich auch den Fund in der App registrieren. Anschliessend wird der Cache wieder am selben Ort für den nächsten Geocacher versteckt. Oftmals befinden sich auch Kleinteile zum Tauschen in den Caches.
 
Die Juseso möchte nach und nach in allen Seelsorgeeinheiten solche Caches verstecken. Wieso machen wir das überhaupt? Ganz einfach, weil wir viele Menschen motivieren wollen, spirituelle Orte zu besuchen wie z.B. eine Kapelle oder eine Grotte. Hier einige Rückmeldungen der Finder. Bei der Grotte am Maggenberg schrieb jemand: «Ja die Grotte ist an einem wunderschönen Ort der Ruhe und Besinnung». Eine weitere Person meldete ganz schlicht: «Was für eine schöne Grotte». Eine dritte Person schrieb zu einem Cache bei einer Kapelle: «Nun lebe ich schon seit 7 Jahren in dieser Gemeinde und habe diese wunderbare Kapelle erst jetzt entdeckt». 

Bis jetzt finden sich Caches bei den Gantrischkirchen (betreut von der Fachstelle Kinder & Jugend Region kath. Bern) und in der Seelsorgeeinheit mittlere Sense. Weitere sollen folgen. Eine Wanderung oder Velotour zu den Geocaches eignet sich bestens für Gruppen, wie z.B. Ministranten, Jubla, Firmlinge. www.geocaching.com/p/default.aspx

Juseso Deutschfreiburg

Saskia Neuhaus und Monika Dillier