Singen kann man nie genug

Der Einladung zum gemeinsamen Singen folgten 19 Erwachsene und 23 Kinder am 5. April 2017 und verbrachten einen musikalischen Nachmittag im Bildungszentrum Burgbühl, St. Antoni.

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Ziel der Fachstelle Kirchenmusik war es, Impulse für das gemeinsame Singen in der Familie zu geben. Lieder zu den Jahreszeiten, Lieder zum Trösten, Danken oder um Vertrauen zu schöpfen, aber auch Einschlaf- und Tanzlieder waren im Programm.

Kinder aller Alterstufen 

Die Kinderschar bestand aus ganz Kleinen, die mit Nuggi und Nuscheli ausgestattet das Geschehen beobachteten, bis zu sehr selbständigen Kids, welche bereits im Liederheft die Strophen mitlesen konnten. Trotz der grossen Unterschiede wurden alle auf verschiedene Weisen einbezogen und aktiv: Einige mehr singend, andere mehr bewegend und tanzend, und einige wiegend auf dem Schoss der Begleitperson.

Ein Fuchs als Animateur

Petra Zbinden, erfahrene Kindergärtnerin, verstand es, mit viel Gespür auf die Kinder einzugehen. Wer schlief wohl noch im Körbchen unter einem Tuch? Ein (Handpuppen-)Fuchs, der zuerst noch geweckt werden musste. Er führte durch den Sing-Nachmittag und zog die Kinder in seinen Bann. Manch ein Kind verlor im Dialog mit dem Fuchs seine Schüchternheit und sang, klatschte und tanzte mit. Und wenn der Fuchs traurig oder müde war, da wollten alle Kinder ihn trösten und ihn in den Schlaf singen.

Die Mütter und Grossmütter genossen diese Zeit, in der sie mit den Kindern singen und sie beobachten konnten. Die Rückmeldungen signalisierten dann auch, dass die TeilnehmerInnen sich noch mehr Anlässe in dieser Form wünschen.

Um das Singen zu Hause in der Familie zu unterstützen, erhielten die Kinder das Liederheft plus eine CD mit Aufnahmen des Singnachmittags.

Manuela Dorthe
Co-Leiterin Fachstelle Kirchenmusik

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