Covid19-Krise: Pfarreiversammlungen und Sanitätsmaterial

Der Exekutivrat hat am 7. Mai verfügt, dass die Frist für die Abhaltung der Pfarreiversammlungen bis zum 30. September 2020 verlängert wird. Er wendet damit die Richtlinie des Bevölkerungsschutzes des kantonalen Führungsorgans (KFO) bezüglich Covid19 an.

Falls eine Pfarrei jedoch einen Investitionsantrag pendent hat, soll die Pfarreiversammlung - unter Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Vorschriften - sofort organisiert werden, damit die nötige Zustimmung der Pfarreimitglieder eingeholt werden kann. Die Abstandsregeln gelten auch für die Delegiertenversammlungen der Seelsorgeeinheiten.

Gemäss den Empfehlungen des BAG und des KFO sollen die Pfarreimitglieder ihr Teilnahme im Voraus melden, damit der Versammlungsraum vorschriftsgemäss eingerichtet werden kann. Die Einberufung zur Versammlung enthält die genaueren Angaben dazu.

Am 15. Mai informierte der Exekutivrat die Pfarreien und Seelsorgeeinheiten, dass voraussichtlich ab dem 8. Juni wieder Gottesdienste stattfinden dürfen. Um den Pfarreien die Ausstattung der Gottesdiensträume mit Schutzmaterial zu erleichtern, können sie bis 26. Mai Desinfektionsmittel und Schutzmasken bei der kantonalen Körperschaft bestellen, um eine Sammelbestellung beim Materiallager des Kantonalen Führungsorgans (KFO) aufgeben zu können.

Am 28. Mai teilte das Oberamt des Saanebezirks dem Exekutivrat mit, dass die Pfarreiversammlungen nun ohne Genehmigung des Oberamtes stattfinden können. Ein Schutzkonzept ist jedoch obligatorisch, insbesondere die Berücksichtigung einer Mindestfläche von 4 m2 pro Person und die Einhaltung der Hygiene- und Verhaltensregeln.