Suche Frieden und jage ihm nach!

Unter diesem Motto pilgerten im August Ministrantinnen und Ministranten aus aller Welt nach Rom. Mit dabei war auch eine Gruppe aus der Bistumsregion Deutschfreiburg.

Auf der Suche nach Frieden ist unsere coole Ministrantengruppe aus der Bistumsregion Deutschfreiburg nach Rom gepilgert.
Unsere Reise begann am 30. August im Bahnhof um 20.15 Uhr. Während der Fahrt von Freiburg nach Luzern erhielten wir Wallfahrtssocken, ein Armband und ein Pilgertuch. Am Dienstagmittag kamen wir überglücklich nach einer langen Flixbusfahrt an unserem Ziel an. Nachdem wir unser Gepäck in unserer schönen Unterkunft deponiert hatten, begaben wir uns auf den Weg zum Petersplatz. Dort warteten ca. 90.000 Ministrantinnen und Ministranten aus 19 verschiedenen Ländern – voller Neugier auf Papst Franziskus. Dank unserer Vorfreude ertrugen wir gemeinsam die bedrückende Hitze an der prallen Sonne. Um die Wartezeit zu verkürzen, tauschten wir unsere Pilgertücher und Armbänder mit den anderen Minis. Endlich war es soweit: Papst Franziskus fuhr begeistert auf dem frei gehaltenen Weg durch die Mengen und feierte anschliessend mit uns ein Abendgebet.
Den 727ten Geburtstag der Schweiz begannen wir wie jeden Tag mit einem kleinen spirituellen Input und gemeinsamen Gebet. Wir besuchten das Pantheon, den berühmten Trevibrunnen und viele andere Sehenswürdigkeiten. Den Nachmittag verbrachten wir mit den Vorbereitungen für die Geburtstagsfeier mit den anderen Schweizer Minis. Um die Feier richtig schweizerisch zu gestalten, führten alle Minigruppen verschiedene Szenen aus «Wilhelm Tell» vor. Als Witz übersetzten wir unsere Szene ins Senslerdeutsch. Natürlich sangen wir auch inbrünstig die Schweizer Nationalhymne. 
Am darauffolgenden Tag ging unsere Suche nach Frieden weiter. Wir betrachteten unter anderem das imposante Kolosseum von aussen. Dank den gut organisieren Leitern erhielten wir zu den wissenswertesten Bauten wertvolle Informationen. Nach vielen Entdeckungen am Morgen erkundeten wir nach dem Mittagessen selbstständig die Läden Roms. Das Judenviertel, die Tiberinsel und die Engelsburg besichtigten wir am Abend, wobei wir vielen Strassenkünstlern und –verkäufern begegneten. Der Ausblick vom Dach der Engelsburg war atemberaubend schön, aber durch die Nachtbesichtigung wurde unser Schlaf extrem verkürzt.
So brachten wir am nächsten Morgen unsere Koffer total verschlafen in ein Gepäckdepot. Am letzten Tag unserer Suche nach Frieden besuchten wir die Schweizer Garde und die Grabstätte unter dem Petersdom. Anschliessend hatten wir eine professionelle Führung durch den grandiosen Petersdom. Die vielen Statuen und Dekorationen waren sehr eindrücklich. Etwas später versorgten wir uns mit Essen und Trinken für die Heimreise.
An unserer Ministrantenwallfahrt hat uns auch gefallen, dass wir viel Freizeit zur Verfügung hatten, es leckeres Essen und tolles Wetter gab und natürlich die vieeeeeeelen Gelati! Wir schlossen neue Freundschaften und hatten viel Spass zusammen. Unsere Pilgerfahrt hat sich definitiv gelohnt – wir haben Frieden gefunden!
J

 Anastasia Zollet und Seline Mölders

               
/simplegalerie/2018-08Rom