Freiburger Verein der Freunde des Bruder Klaus

Wie kann man Niklaus von Flüe in der Romandie bekannter machen? Wie kann man das 600. Jubiläum seines Geburtstags, das 2017 gefeiert wird, attraktiv gestalten? Auf der Suche nach Antworten auf diese Fragen entstand Ende 2016 in Freiburg der „Verein der Freunde von Niklaus von Flüe“.

2017-03 Verein Bruder Klaus

(v.l.n.r.:Marco Cattaneo und Dominique de Buman) 

Ziel des Vereins sei es „Projekte ins Leben zu rufen oder zu unterstützen, die das Gedenken und den Weg von Niklaus von Flüe lebendig halten, der mit seiner Frau Dorothea in nachhaltiger Weise die DNA des Friedens der Schweiz entwickelt hat", so der Vizepräsident des Vereins und Nationalrat Dominique de Buman auf einer Pressekonferenz am 24. März 2017.

Förderung auch über das Jubiläumsjahr hinaus

In der Deutschschweiz gründete sich der Trägerverein „600 Jahre Niklaus von Flüe 2017" mit Sitz in Sarnen. Unter dem Motto „Mehr Ranft" werden nicht nur eigene Veranstaltungen organisiert, sondern auch Informationen zu Veranstaltungen im Jubiläumsjahr gesammelt. Diese Aufgabe möchte der Verein der Freunde von Niklaus von Flüe auch in Kooperation mit „Mehr Ranft" für die Romandie übernehmen, wie auf der zweisprachigen Homepage www.nicolasdeflue.ch zu sehen ist. Ausserdem gelte es, auch über das Jubiläumsjahr hinaus Aktivitäten zu Bruder Klaus zu fördern, bekräftigte der Präsident des Vereins Marco Cattaneo.

Einige Kooperationspartner für kreative Umsetzungen des Jubiläums sind schon gefunden: So biete der Bäcker L‘Ecureuil in der Freiburger Unterstadt nun Mütschli mit dem Meditationsbild des Bruder Klaus an. Aber auch vertiefte Auseinandersetzungen mit Bruder Klaus liegen dem Verein am Herzen. So erarbeitete Jacques Rimes, Pfarrer in Grolley und Mitglied des Vereins, eine Ende April erscheinende französischsprachige Version des Buchs „Mystiker Mittler Mensch. 600 Jahre Niklaus von Flüe".

Stadtrundgänge in Freiburg

Ein eigenes zweisprachiges Projekt des Vereins startet am 29. April: Ein Stadtrundgang durch Freiburg, den der Schauspieler Jean Winiger auf der Basis von Quellen zu Niklaus von Flüe kreiert hat und durchführen wird. Die ausgewählten Orte harmonieren mit den verschiedenen Facetten des Lebens von Bruder Klaus: Im Rathaus schlüpft er in die Rolle des Vermittlers, in den Räumen des Kantonsgerichts erlebt man ihn als Richter, an der Lorettokapelle kommt man dem Mystiker und Einsiedler auf die Spur. Die deutschsprachigen Stadtführungen werden von Marco Schmid (Theologe, Jurist und Laienschauspieler) angeboten. Zum Teil wird die Strecke mit der Touristenbahn zurückgelegt. Auch ein Film zur Stadtführung ist geplant.

Mehr Informationen zum Verein, zur Anmeldung für die Stadtführung und zu weiteren Aktivitäten sind zu finden auf der Homepage: www.nicolasdeflue.ch

Text und Bild: Christina Mönkehues-Lau