Kirche als Arbeitgeber entdecken

„Keine Berufsgruppe kann überleben, ohne Nachwuchs heranzuziehen!“, so heisst es auf der Homepage von Start – dem Forum für Berufe, das vom 31. Januar bis 5. Februar 2017 im Forum Freiburg stattfand. Das gilt natürlich auch für die katholische Kirche, die bei der sechsten Auflage dieser Veranstaltung präsent war.

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Am zweisprachigen Stand der katholischen Kirche wurden Jugendliche und Erwachsene eingeladen, spielerisch die verschiedenen Berufe in der Kirche zu entdecken. Beschreibungen von Berufsbildern mussten Bildern und Berufstiteln zugeordnet werden. Vom Katechet zur Strassenseelsorgerin, vom Diakon zur Pastoralassistentin – die Vielfältigkeit überraschte viele BesucherInnen, die bei kirchlichen Berufen zunächst nur den Priester im Hinterkopf hatten. Wer sich am Quiz versuchte, bekam zum Dank einen Schokokopf. „2‘620 Stück haben wir verteilt", stellte Andrea Neuhold von der Regionalen Fachstelle für Jugendseelsorge (Juseso) fest und freute sich über die rege Teilnahme.

„Die Berufsmesse ist ein guter Ort, um mit Jugendlichen in Kontakt zu kommen", betonte auch Sandra Vetere von der Juseso. „Die Jugendlichen sind sehr offen und interessiert, aber man muss auch einen Schritt auf sie zugehen und sie direkt ansprechen." 

Auch die 18 SeelsorgerInnen und Seelsorge Deutschfreiburgs, die sich in dieser Woche am Stand engagierten, zogen ein positives Fazit. „Viele Jugendliche kennen die vielen tollen Berufe in der Kirche noch nicht. Deshalb ist es auch wichtig, dabeizusein und zu zeigen, welche Berufsbilder und Ausbildungen es bei uns gibt", stellt Kathrin Meuwly fest. Gleichzeitig sei auch die Berufsmesse ein guter Ort, so Brigitta Aebischer, um die SchülerInnen der OS und die Firmlinge in einem ganz anderen Kontext zu treffen.   

Das Spiel, das gemeinsame Raten und die Gespräche kamen auch bei den SchülerInnen gut an. „Merci! Es war gut und hat Spass gemacht!", so bestätigen auch Anouk, Helena und Vanessa, die noch ein Bild von sich machen liessen (siehe oben), bevor sie mit dem Schokokopf in der Hand zum nächsten Stand weiterzogen.

Text und Bilder: Christina Mönkehues-Lau