Minifest 2016: Feunde für's Leben

Am Samstag 10. September 2016 fand in St. Antoni bei herrlichem Wetter das dritte Minifest Deutschfreiburgs statt. Rund 200 Minis hatten bei diversen Spielen und in Ateliers viel Spass und Freude.

/simplegalerie/2016-09_Minifest
(Fotos: Melchior Etlin)

Das Wetter war uns wohl gesonnen, als am 10. September 2016 das dritte regionale Ministrantenfest Deutschfreiburgs, organisiert durch die regionale Fachstelle für Jugendseelsorge, in St. Antoni stattfand. Kurz nachdem HelferInnen, Begleitpersonen und rund 200 Minis eingetroffen waren und sich alle das diesjährige schwarze Mini-T-Shirt übergeworfen hatten, fand auch schon die Begrüssung statt, welche für uns alle schon mal den Ohrwurm für die kommenden Stunden festlegte und zwar den Mini-Cupsong!


Um 10.30 Uhr begann dann der Postenlauf mit einem reichen Angebot. Unter anderem wurden kreative Spiele gespielt, wie das Schreispiel, bei welchem manche alles gaben und andere sich lieber die Ohren zuhielten. Es wurden Freundschaftskarten gemalt, denn das Minifest stand unter dem Thema „Freundschaft", Schatzkisten gebastelt, in Stafetten gegeneinander angetreten und gesungen. Nach dem herzhaften Mittagessen, welches ich hier noch einmal loben möchte, ging es weiter mit den Ateliers, wo die Minis nun freie Wahl hatten. Nun konnte man seine Fähigkeiten im Cup-Song-Singen unter Beweis stellen, an einer sportlichen Mini-Olympiade teilnehmen oder sich eine Verletzung schminken lassen vom Samariterverein St. Antoni. Ja, richtig gelesen. Wir hoffen, dass nicht zu vielen Eltern ein Schreck eingejagt worden ist, denn die Wunden sahen beängstigend echt aus! Des Weiteren durfte man mehr erfahren über die päpstliche Schweizergarde und selbst einmal Schildwache stehen, eine Kirche aus Holzklötzen bauen, sich auspowern bei rockigen Volkstänzen, beim Bibelthriller mal anders Werwölfen, sich in Geschicklichkeitsspielen messen, das Geheimnis des Weihrauchs erfahren, Fussball spielen, einen kurzen Kinofilm schauen, im Team knifflige Aufgaben lösen oder Freundschaftsbändeli knüpfen. Über den Tag hinweg konnte man nämlich seine Bändeli, die man am Morgen erhalten hatte, mit denen der anderen Minis tauschen, und so am Nachmittag ein schönes, buntes Armband daraus gestalten. Wer zwischendrin mal eine Pause brauchte, machte sich auf zur Cocktailbar, wo es leckere, erfrischende Säfte mit weniger oder doch lieber mehr Sirup gab.


Nach diesem spannenden Tag machte sich die grosse Horde auf zum Gottesdienst. Dieser wurde von Bischofsvikar Alain de Raemy und Pfarrer Beat Marchon zelebriert. Das Thema Freundschaft war auch in der Feier zentral und bot den krönenden Abschluss dieses Festes. Als Zeichen der Freundschaft zu Gott, gab es eine symbolische Überraschung nach dem Gottesdienst. Ein riesiger gelber Luftballon schwebte dem Himmel entgegen mit all den Unterschriften der Kinder. Als Zeichen dafür, dass sie die Freundschaft Gottes annehmen. Jedes Kind konnte beim Verlassen der Kirche aus einem Korb eine der Freundschaftskarten aussuchen, welche tagsüber gestaltet worden waren und so eine wundervolle Erinnerung an diesen Tag mit nach Hause nehmen.


Alles in allem herrschte die ganze Zeit über eine wunderbare Atmosphäre, überall sah man lachende Gesichter und vielleicht sind sogar ein paar neue Freundschaften entstanden, denn gegen Ende des Tages hatten sich die Pfarreien miteinander vermischt, und so durfte man tolle neue Menschen kennen lernen. Herzlichen Dank hier nochmals an alle helfenden Hände und natürlich an die coolen Minis, denn das seid ihr: ä cooli Minischar! ;-)

 

Samantha Seyerlein