Kapellenwanderung im unteren Sensegebiet

Besonders viele Marienkapellen besuchten die 21 Männer, Frauen und Kinder, die sich am 30. April auf den Weg zur diesjährigen Kapellenwanderung machten – eine gute Einstimmung auf den nahenden Marienmonat! Die Strecke führte von Flamatt nach Düdingen.

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Durch ein Segensgebet gestärkt führte die erste Etappe zur Kapelle Sensebrück. Michael Flückiger, Sigrist in Flamatt, präsentierte kompetent die Geschichte und Kunstwerke der Kapelle, die zwischen 1599-1692 gebaut wurde und dem Heiligen Beat geweiht ist. Auf dem alten Kirchweg ging es danach nach Buechen – ein anspruchsvoller Weg, der mitten durch den Wald führte, aber dank vieler helfender Hände von allen Wanderern gemeistert werden konnte. In der kath. Kirche Wünnewil zeigte uns Michael Flückiger dann die kleine Josefskapelle unter der Kirche und Pfarrer Paul Sturny erläuterte anschliessend die Früchte der letztjährigen Renovationsarbeiten. Auch die Akustik testete er gemeinsam mit den TeilnehmerInnen mit einem Kirchenlied. Beim Ausgang stand noch die Marienkapelle auf dem Programm, in der die Gesätze des Rosenkranzes bildreich dargestellt werden.

In Elswil stand Markus Perler bereit, um die dortige Kapelle zu zeigen, die im 18. Jahrhundert schmerzhaften Muttergottes geweiht wurde. Besonders beeindruckt zeigten sich die Wanderer vom  Altarbild von Adam Künimann (1580-1615 in Freiburg tätig), auf dem Szenen aus dem Leben Jesu dargestellt sind. Auf dem Hof von Markus Perler durfte dann auch eine Mittagspause eingelegt werden.

Gastlich begrüsst wurden die TeilnehmerInnen auch an der nächsten Station, der Kapelle Richterwil, die ebenfalls der schmerzhaften Muttergottes geweiht ist. Neben den Erläuterungen zur Kapelle war auch ein Apérotisch mit Getränken vorbereitet. An der letzten Station, der Kapelle Bundtels, begrüssten Peter Imesch und Yvonne Haymoz vom Pfarreirat Düdingen die Wanderer und Peter Imesch erläuterte Besonderheiten der Kapelle, die das Patrozinium der Hl. Katharina von Alexandrien trägt.

Kurz vor dem Ziel, dem Bahnhof Düdingen, setzte dann doch noch langsam der vorhergesagte Regen ein, der aber die herzlichen Verabschiedungen und netten Abschiedsworte nicht stören konnte.

Text und Bilder: Christina Mönkehues, für das Bibelwerk Deutschfreiburg