VPDF: Frühjahrsversammlung 2016 in Gurmels

Die ordentliche Frühjahrsversammlung 2016 der Vereinigung der Pfarreien Deutschfreiburgs (VPDF) fand am 15. April in Gurmels statt. Nach einer Besinnung durch Pfarrer Jean-Marie Juriens in der Kirche führte Präsident Arnold Schöpfer in der Pfarr-Schür durch die ruhige und kurze Versammlung. Der anschiessende Imbiss bot die Gelegenheit zum regen persönlichen Austausch.

Bischofsvikar Alain de Raemy dankte zuerst den Ehrenamtlichen für ihren grossen Einsatz. Insbesondere erwähnte er Arnold Schöpfer, der neben dem VPDF-Präsi­dium nun auch als Vize-Präsident die Versammlung der katholischen kirchlichen Körperschaft sowie die Kasse für die Besoldung der Pfarreiseelsorger zu leiten hat; zudem engagiert er sich im Übergangs-Stiftungsrat des BZB.

Gemeinsame Büroräumlichkeiten in Freiburg bringt Nähe

Vom Umzug der beiden Bischofsvikariate und der katholischen kirchlichen Körper­schaft in die neuen Büroräumlichkeiten bei den Paulusschwestern im Freiburger Pérolles-Quartier erhofft sich der Bischofsvikar durch die entstehende Nähe Syner­gien und eine verbesserte Kommunikation. Die beiden Sprachgruppen sollen am neuen Ort gleichwertig wahrgenommen werden, und der Empfang wird zweisprachig gestaltet. Exekutivrat Urs Jost ergänzte, dass der Mietvertrag unterschrieben ist, die Umbauarbeiten laufen, und der Umzug per Ende Jahr vorgesehen ist.

Bischofsvikariat erstmals mit Jahresbericht

Zur Verbesserung der Information hat das Bischofsvikariat Deutschfreiburg für das Jahr 2015 erstmals einen Jahresbericht verfasst. Adjunktin Marianne Pohl durfte den anwesenden Delegierten je ein druckfrisches Exemplar übereichen. Sie hofft, dass mit der Vorstellung der Fachstellen und der Aktivitäten das Verständnis für die Arbeit der überpfarreilichen Stellen zunimmt – dise nicht zuletzt auch hinsichtlich der nächsten Budgetdebatte.

Bildungszentrum Burgbühl: quo vadis?

Arnold Schöpfer informierte über die weiteren Schritte des Bildungszentrums Burg­bühl. Der neue, bis Ende 2016 amtierende Stiftungsrat hat sich bisher einen Über­blick verschafft und analysiert zurzeit die Situation des BZB (Auslastungsgrad, Mög­lichkeiten usw.). Im Vordergrund steht vorerst die Erhaltung (Weiterführung, Vermie­tung) und weniger der Verkauf. Dazu wird im Mai eine Umfrage unter den Pfarreien Deutschfreiburgs durchgeführt, um die Bedürfnisse zu erfassen und die Haltung der Pfarreien zum BZB zu ergründen. Ende Juni will der Stiftungsrat erste Ergebnisse kommunizieren.

Ausgeglichene Rechnung der Vereinigung

Kassierin Verena Jost präsentierte die Jahresrechnung 2015 der Vereinigung. Bei Ausgaben von Fr. 7'809.80 und Einnahmen von Fr. 7'652.70 resultiert ein kleines Defizit von Fr. 157.10. Das Vermögen beträgt per Ende 2015 Fr. 35'883.90. Die Rechnung wird von der Versammlung einstimmig genehmigt. Die Kasse der Kate­chese weist für das Jahr 2015 einen Gewinn von Fr. 2'259.80 aus; das Vermögen beträgt Fr. 24'752.59.

Leider musste der Präsident auch den Rücktritt von Vorstandsmitglied Jacqueline Häfliger bekannt geben, und er dankte ihr für den grossen Einsatz. Interessierte Per­sonen für die Mitarbeit im Vorstand mögen sich bitte melden.

Zu reden gab unter Verschiedenes der Stand der Pfarreiregister. Die bisherigen Er­fahrungen der Pilotpfarreien sind eher ernüchternd. Viele Punkte sind noch offen, die Komplexität ist relativ hoch, und der Datenschutz ist zu gewährleisten. Schliesslich werden infolge der Unternehmenssteuerreform die Einnahmen der juristischen Per­sonen sinken; dies hat eine direkte Auswirkung auf die Pfarreisteuern.

Die Herbstversammlung findet am 11. November 2016 in Giffers statt.

Melchior Etlin, Mitteilungsblatt Mai 2016

Foto: Dietrich Michael Weidmann (wikimedia commons)