Ein Besuch im Bibel+Orient Museum

Um "biblische Welten" zu entdecken, fanden sich am 13. Oktober Interessierte im Bibel+Orient Museum in Freiburg ein. Organisiert wurde der Abend von der Fachstelle Erwachsenenbildung QuerWeltEin und dem Bibelwerk Deutschfreiburg.

Manchmal ist es auch ein Vorteil, mit einer kleinen Gruppe das Bibel+Orient Museum der Universität Freiburg zu besuchen. Florian Lippke, Assistent für Altes Testament an der Universität und Mitarbeiter des Museums, gab den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Generalversammlung des Bibelwerks Deutschfreiburg nicht nur einen Einblick in die Räume des Museums, sondern öffnete auch die eine oder andere Schublade mit Exponaten, die normalerweise nicht zu sehen sind, z.B. Teile der Skarabäensammlung  – und das Museum besitzt immerhin weltweit die drittgrösste Sammlung dieser Art!

In der Dauerausstellung lassen Tora-Rollen, Amulette, Rollsiegel, Münzen und viele andere Gegenstände des Alltags (z.B. Bienenkörbe!) die Geschichte des Nahen Ostens greifbar werden, die auch für die Lektüre der Bibel wichtig ist. An vielen Beispielen erläuterte Florian Lippke wie die entdeckten Bilder- und Motivwelten helfen, einzelne Bibelpassagen zu verstehen. Aber auch einen Weg der Verständigung möchte das Museum eröffnen: Die ausgestellten Exponate zeigen gemeinsame Wurzeln der drei monotheistischen Religionen auf. Ein wichtiger Impuls für den Dialog der Religionen.

Christina Mönkehues, Mitglied des Vorstands des Bibelwerks Deutschfreiburg

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