Oh Tannenbaum, wie grün und hoffnungsvoll sind deine Blätter

3. Adventswoche, Samstag, 19. Dezember – Jedes Jahr stellen wir einen Tannenbaum in unsere Wohnstube und schmücken ihn. Aber im Stall stand doch auch kein Tannenbaum? – Von Lukas Hendry

Ein Tannenbaum mit seinen vielen kleinen dünnen Ästen. An jedem Zweig sind viele grüne Nadeln. Manchmal tragen sie kleine runde Kügelchen. Vielleicht sind es winzige Tannenzapfen.
Sie sagen uns: Dieser grüne Zweig lebt.

Die grünen Nadeln. Vielleicht sind sie ganz weich. Vielleicht sind sie hart und pieksen. Jeder Zweig, jede Nadel ist ein Wunder.
Sie sagen uns: Gott hat dich lieb, auch wenn du traurig bist. Gott ist da.

Deshalb stellen wir einen Tannenbaum in unsere Wohnung.
Er sagt uns: Gott schickt Jesus, seinen Sohn, damit wir Menschen Hoffnung haben. Deshalb zünden wir auch die Lichter am Tannenbaum an, weil wir Freude und Hoffnung weitergeben möchten.

Wo3Tag7.jpg

Hirten in der sternenklaren Nacht

Hoffnung spürten auch die Hirten am Feuer, als ihnen Engel die frohe Botschaft in einer klaren ruhigen Sternennacht verkündeten. Sie zogen los und erreichten den angekündeten Stall, in dem eine Krippe mit einem kleinen Kind drin lag. Sie knieten sich hin und waren berührt von diesem neuen König, der so hilflos scheint und mächtig ist.

Ihr Herz war voll Freude, und sie lobten das Jesus-Kind mit folgenden Worten:
Jesuskind, ich hab dich gern!
Jesuskind, du machst mich froh!
Jesuskind, du bist so gut!
Jesuskind, du bist so lieb!