Gott kommt uns nahe und füllt unsere leeren Hände

3. Adventswoche, Montag, 14. Dezember – Der Advent ist die Zeit des Wartens und Hoffens – nicht nur auf das Weihnachtsfest. Es ist auch die Zeit, in der wir uns inspirieren lassen dürfen, wie Gott uns nahe ist. - Von Thomas Fries

Am 14. Dezember liegt mitten im Advent der Gedenktag an den heiligen Johannes vom Kreuz. Er lebte im 15./16. Jahrhundert, war ursprünglich Pflegehelfer, bevor er Ordensmann wurde und sein Leben lang viel Wert auf das Gebet legte.

Er war ein sehr adventlicher Mensch: Beten ist nicht immer einfach und manchmal ist es ein Warten und Hoffen. Nicht immer sind wir sicher, ob unser Gebet auch gehört wird.

Johannes vom Kreuz merkte: Gerade dann ist das Gebet kostbar, wenn nicht mehr unsere eigenen Wünsche und Bedürfnisse im Gebet im Fokus stehen. Das Gebet ist dann ein Weg der Freiheit – frei von unseren Fixierungen.

So können wir uns auf Weihnachten vorbereiten und bereits im Advent geistlich beschenken und erfrischen lassen. Nur offene Hände können empfangen.

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Lesung aus der Offenbarung des Johannes

Off 21,6

Jeden, der Durst hat, lasse ich aus der Quelle des Lebens trinken.