Gottes Hand

2. Adventswoche, Donnerstag, 10. Dezember – Schwierige Zeiten erleben wir. Mit ihren Sorgen fühlen viele sich allein. Der Prophet Jesaja kündigt uns einen Gott an, der uns die Hand reichen will. – von Bettina Gruber

Ich bin der Herr, dein Gott, der deine rechte Hand ergreift und der zu dir sagt: Fürchte dich nicht, ich werde dir helfen. Jes 41,13

Dieses Jahr hat uns das Fürchten gelehrt: Angst um die eigene Gesundheit, die Ohnmacht, einen lieben Angehörigen verloren zu haben, finanzielle Ungewissheit, Einsamkeit. 

Jesaja sprach damals auch in eine verzweifelte Zeit hinein. Er vertraute auf seinen Gott, der nicht auf Distanz geht. Jesaja verkündigt einen Gott, der sich berühren lässt von unserer Angst und Not. 

Unsere Sorgen dürfen wir in Gottes Hand legen. Wo kein Ausweg sichtbar ist, verspricht Gott: Ich bin da. 

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Gebet (nach Kg 714.3)

Herr, mein Gott, es gibt Tage, an denen mir alles in den Händen zerrinnt:
die Freude, die Hoffnung, der Glaube, der Mut.

Es gibt Tage, an denen ich meine Lasten nicht mehr zu tragen vermag:
meine Krankheit, meine Einsamkeit, meine ungelösten Fragen, mein Versagen.

Herr, mein Gott, lass mich an solchen Tagen erfahren, dass ich nicht allein bin,
dass ich nicht durchhalten muss aus eigener Kraft.

Reiche mir deine Hand.

 

Besonders für Kinder: Idee für ein kleines Weihnachtsgeschenk

Du brauchst: Karton, Bleistift, Schere, Filzstifte, Zeitung als Unterlage, Schreibstift

Lege deine Hand auf ein Stück Karton.

Führe den Bleistift der Hand entlang.

Schneide die gezeichnete Hand aus dem Karton aus.

Lege die Kartonhand auf eine Unterlage und bemale sie auf einer Seite bunt.

Auf der anderen Seite schreibst du einen Gutschein für eine Hilfe, die du anbietest.

Stecke die Hand in ein Kuvert und verschenke sie, z.B. an Weihnachten.