Der Friede und sein Zwilling

1. Adventswoche, Dienstag, 1. Dezember - Friede unter den Menschen und zwischen den Völkern, kommt er allein von Gott oder ist er Auftrag an uns? Wie kann Friede werden? - Von Bettina Gruber

Gerechtigkeit blüht auf in seinen Tagen und Friede ohne Ende. (vgl. Ps 72,7) 


Psalm 72 spricht von der guten Regentschaft eines künftigen Königs. Da heisst es: 

12 Ja, er befreie den Armen, der um Hilfe schreit, den Elenden und den, der keinen Helfer hat.
13 Er habe Mitleid mit dem Geringen und Armen, er rette das Leben der Armen.
14 Aus Unterdrückung und Gewalt erlöse er ihr Leben, kostbar sei ihr Blut in seinen Augen. 

So sieht ein Regierungsprogramm aus, wie Gott es sich wünscht. 

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Kein Friede ohne Gerechtigkeit – auch heute, bei uns

Wir leben in einer Demokratie.
Heute nehme ich meine Mitverantwortung in der Gesellschaft wahr.

Frieden und Gerechtigkeit gehören zusammen.
Heute will ich versuchen, gerecht zu sein, damit Friede wachsen kann.

Gerechtigkeit besteht darin, die Not der Mitmenschen zu lindern.
Heute achte ich darauf, was andere brauchen.

Gerechtigkeit wird uns nicht restlos gelingen, Frieden bleibt eine Hoffnung.
Heute bete ich zu Gott, dass sein Friede Wirklichkeit werde – für mich und für alle.

Besonders für Kinder:

Wenn du König/Königin wärst, was würdest du befehlen?
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