Weiterbildung Mission und Jugendarbeit

"Mission und Jugendarbeit - Herausforderung zwischen Auftrag und No Go" war das Thema der Weiterbildung der Juseso vom 2. September im Bischofsvikariat.

Mission und Jugendarbeit - Herausforderung zwischen Auftrag und No – Go

Sechs Teilnehmer*innen aus verschiedensten Sparten der kirchlichen Jugendarbeit informierten sich einen langen Nachmittag lang über die Grundlagenpapiere zur kirchlichen Jugendarbeit und diskutierten engagiert unter der Leitung von Eugen Trost*, wie der Gedanke der Mission in der kirchlichen Jugendarbeit umgesetzt werden kann; wo die Chancen und wo die Grenzen sind. Dabei wird Mission nicht im Sinn einer traditionellen Evangelisierung verstanden. Sie meint vielmehr die Unterstützung, wie die kirchl. Jugendarbeit Jugendliche und junge Erwachsen ermutigen kann, ihre persönliche Berufung zu finden und zu leben. Sei das im kirchlichen Sinn in Beziehung zu Gott aber auch in phasenspezifischen Lebensfragen, wie Berufsfindung, Einsatz von Talenten und Umsetzung von Lebensträumen und -vorstellungen usw.  Dabei kam klar zum Ausdruck, dass der Begriff Mission heute neu definiert werden muss.
Allen Beteiligten ist wichtig, dass Jugendliche unterstützt und ermutigt werden ihren eigenen Glaubensweg zu suchen und zu finden. Die Jugendenzyclica «Christus vivit» bietet dazu für die Seelsorgenden eine breite und freilassende Diskussionsgrundlage. Alle Teilnehmenden waren sich einig, dass sich die Auseinandersetzung mit dem Thema unter der fachkundigen Anleitung sehr gelohnt hat.

Monika Dillier
Juseso Deutschfreiburg

*Eugen Trost ist Dozent beim Religionspädagogischen Institut Luzern u.a. mit dem Schwerpunkt kirchliche Jugendarbeit. 


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