«mìtgah, mìtmache, mìttraage»

Beziehungsarbeit – ohne geht es nicht! Dies könnte man als Ergebnis des Forums Jugendseelsorge 2018 titeln. Doch zuerst ganz zum Anfang. Unter dem Titel «mìtgah, mìtmache, mìttraage» fand das Forum am 6. Juni in den Räumlichkeiten der katholischen Kirche Freiburg im Pérolles 38 statt.

Als Einstieg wurden acht Aussagen aus dem Abschlussdokument der Jugend Vorsynode in Rom vorgetragen. Aussagen, welche motivieren sich als Kirche kritisch zu betrachten und mit der jungen Generation neue Wege zu suchen, was es bedeutet Kirche in der heutigen Zeit zu sein. 17 Teilnehmende bestehend aus Jugendseelsorgenden und ehrenamtlich Tätigen in der Jugendpastoral machten sich in zwei Workshops auf die Suche nach Antworten. Egal ob wir in einem Team zusammenarbeiten, mit Jugendlichen auf dem Firmweg sind oder für junge Erwachsene Angebote schaffen wollen, all dies geht ohne Beziehungsarbeit nicht. Dazu braucht es eine Beziehungsarbeit, welche auf Augenhöhe geht mit den jungen Menschen und sich die Zeit nimmt. Es braucht auch die Bereitschaft den jungen Menschen etwas zuzutrauen und sie zu ermächtigen selbst aktiv zu werden. Die Kirche soll für die Jugendlichen kein Freizeitangebot sein, sondern der Ansprechpartner bei Glaubensfragen. Die Antworten können aber sehr wohl auf kreative und spassige Art rübergebracht werden, so dass es Freude bereitet sich über spirituelle Fragen auszutauschen.

Die Teilnehmenden schätzen vor allem den Austausch untereinander. So hörte man von den Aktivitäten und Ideen anderer Pfarreien und Seelsorgeeinheiten, davon kann man sich begeistern und motivieren lassen. Das Forum Jugendseelsorge wurde von der Fachstelle Jugendseelsorge in enger Zusammenarbeit mit der Fachgruppe Jugendpastoral organisiert. Diese Fachgruppe trifft sich dreimal im Jahr und bespricht aktuelle Themen in der Jugendpastoral und insbesondere im Bereich der kirchlichen Jugendarbeit. Aus fast jeder Pfarrei gibt es eine delegierte Person, so kann die Vernetzung in der Region gestärkt und die Wichtigkeit für die Jugendseelsorge gefördert werden.

 
Sandra Vetere, 02.07.2018