Die Pfarr- und Kaplaneipfründen

Die Pfründen entstanden seit dem Mittelalter, um den Lebensunterhalt des Pfarrers oder Kaplans zu gewährleisten. Besonders seit dem kanonischen Recht von 1983 hat sich das Modell der Besoldung der Seelsorger gewandelt und das kirchliche Gesetzbuch sieht keine Neugründungen von Pfarr- und Kaplaneipfründen mehr vor.  Die Schweizer Bischofskonferenz bestimmte 1985 für die Schweiz, dass die im Codex Iuris Canonici von 1917 enthaltenen Bestimmungen zu den Pfründen weiterhin gelten sollen. Im benachbarten Ausland wurden die Pfarrpfründen in verschiedenen Bistümern für das ganze Bistum zusammengefasst und werden zentral verwaltet und für die Besoldung der Seelsorger eingesetzt.

Die Verwaltung der Güter der Pfarrei- und Kaplaneipfründen wird von der Diözesanbehörde und den kirchlichen Körperschaften gemeinsam  beaufsichtigt. Die Parteien vereinbaren die Einzelheiten dieser Aufsicht. (Art. 25 Kirchen-Staats-Gesetz)

Die Vereinbarung vom 29. November 2013 betreffend die Aufsicht über die Verwaltung der Pfarr- und Kaplaneipfründen des Kantons Freiburg setzt diese Bestimmung des Freiburger Kirchen-Staats-Gesetzes um.