Primarschule

Durch die interkantonale Vereinbarung über die Harmonisierung der obligatorischen Schule und der damit verbundenen Einführung des Lehrplans 21 samt dem neuen Schulgesetz des Kantons Freiburg, kommt es zur Verlängerung der obligatorischen Schulzeit auf insgesamt elf Jahre. Diese ergibt sich durch die Einführung einer Vorschul- bzw. Eingangsstufe von zwei Jahren, anstelle der bisherigen Kindergartenzeit..

Die Verankerung des konfessionellen Religionsunterrichtes durch das Schulgesetz ermöglicht den anerkannten Kirchen, die Aufgabe der religiösen Bildung auf allen Jahrgangsstufen zu übernehmen, womit sich neu auch die Stufe des ehemaligen Kindergartens ergibt. Eine längere Phase der Überlegungen und Versuche zeigte, dass in einem Grossteil des Kantons ökumenisch geführter Religionsunterricht von den Kindern in den ersten beiden Unterrichtsklassen sehr gut aufgenommen wurde. Somit kann es zu dem Entscheid des Staatsrates am 7. März  2016, ökumenisch geführten Religionsunterricht mit fünf sogenannten Höhepunkten in den Kindergärten einzuführen. Diese Einführung geschieht momentan schrittweise, entsprechend der Möglichkeiten der einzelnen Pfarreien.

In den anderen Jahrgangsstufen der Primarschulen, also in den Klassen drei bis acht, ehemals eins bis sechs, verläuft der Religionsunterricht wie bisher mit einer Lektion wöchentlich und findet auf dieser Stufe grundsätzlich in konfessioneller Form statt.

Durchgeführt wird sämtlicher Religionsunterricht von Katechetinnen und Katecheten, die von den Pfarreien angestellt sind und eine entsprechende kirchliche Ausbildung absolviert haben.

Der Unterricht richtet sich in seiner Themenauswahl nach der "Orientierung Religion" dem Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht der interkantonalen katechetischen Kommission.

Der Unterricht richtet sich in seiner Themenauswahl nach der "Orientierung Religion" dem Lehrplan für den katholischen Religionsunterricht der interkantonalen katechetischen Kommission. Ein neuer Lehrplan entsprechend den neuen Anforderungen kompetenzorientierten Unterrichtens ist zur Zeit in Erarbeitung. Für die ersten beiden Klassen steht ein ökumenischer Lehrplan zur Verfügung, der in Zusammenarbeit der katholischen und evangelisch-reformierten Kirche im Kanton Freiburg erstellt wurde. 

Inhaltlich und pädagogisch ist diese Verantwortung an die Fachstelle Katechese delegiert.

Unterrichtsbesuche, Weiterbildungsangebote und persönliche Beratungen bei Schwierigkeiten sollen eine hohe Qualität des kirchlichen Unterrichts sicherstellen.