Unterricht auf der Orientierungsstufe

Die religiöse Bildung der Kinder und Jugendlichen ist es dem Kanton Freiburg wert, auch dem kirchlichen Unterricht an den Orientierungsschulen Raum und Zeit zu gewähren. Wie in der Primarschule erscheint der konfessionelle Religionsunterricht auch an der Orientierungsstufe in Deutschfreiburg mit 1 Lektion wöchentlich in der Stundentafel.

Um die Kooperation mit den Kirchen sicher zu stellen haben Vertreter des Staats Freiburg und Kirchenvertreter eine Konvention unterzeichnet, welche die Zusammenarbeit der beiden Instanzen im Hinblick auf die religiöse Bildung an den Schulen regelt.

Der Religionsunterricht findet grundsätzlich in konfessioneller Form statt.

Die Ausbildung der Katechetinnen und Religionslehrer ist Sache der Kirchen.

Auf der Orientierungsstufe kommt der Staat vollumfänglich für die Entlöhnung der Religionslehrpersonen auf, während die inhaltliche Verantwortung bei den Kirchen liegt.

Neben dem kirchlich verantworteten Unterricht figuriert auf der Stundentafel der meisten Orientierungsschulen der Ethikunterricht, der teils neben dem Religionsunterricht, teils als Alternative dazu, angeboten wird. In vielen Pfarreien werden die Jugendlichen im Alter von 15 Jahren gefirmt. Die Firmvorbereitung findet grundsätzlich in einem ausserschulischen Rahmen statt, wobei erwartet wird, dass die angehenden Firmlinge den schulischen Religionsunterricht ebenfalls besuchen. In einigen Pfarreien wird noch zu Ende der Primarschule oder anfangs Orientierungsschule gefirmt und eine Pfarrei hat als Pilotprojekt das Firmalter 18 eingeführt.