Pastoralplanungskommission

Die Pastoralplanungskommission ist eines der beiden beratenden Gremien des Bischofsvikars (das andere ist der Personalrat).

Mitglieder, Wahl und Amtsdauer
  • Die PPK besteht aus fünf Mitgliedern. Leiter der PPK ist der Bischofsvikar.
  • Die Mitglieder werden von den Gremien gewählt, welche sie vertreten.
  • Die Amtsdauer beträgt fünf Jahre; eine zweite Amtszeit ist möglich.
  • Der Bischofsvikar kann die Sitzungsleitung und Koordination an eine externe Person delegieren.
Zweck der PPK

Die PPK fördert eine zeitgemässe Pastoral, welche die Herausforderungen in Gesellschaft und Kirche in die Seelsorge einbezieht und darauf nach Antworten sucht. Dabei arbeitet sie nach dem Dreischritt: Sehen-Urteilen-Handeln.

  • Sehen (Analyse): Die PPK nimmt die Situation wahr, in der Christen und Kirche heute stehen. Sie beobachtet die Entwicklungen auf gesellschaftlicher und kirchlicher Ebene.
  • Urteilen (Diagnose): Sie beurteilt die Entwicklungen aus Sicht des Evangeliums.
  • Handeln: Sie informiert die SeelsorgerInnen und die Verantwortlichen in den Pfarreien (Pfarreiräte und Pastoralgruppen/Seelsorgeräte) und regt sie dazu an, die nötigen Massnahmen für die Zukunft zu ergreifen. Sie plant auf Ebene der Region entsprechende Schritte, damit auch für die Zukunft ein reges kirchliches und christliches Leben in Deutschfreiburg gewährleistet bleibt.
Mittel
  • Impulse für die Zusammenkünfte des Pastoralrates (Seelsorgeräte), der Vereinigung der Pfarreien (Pfarreiräte), der Dekanatsversammlung (SeelsorgerInnen), der Priesterkonferenz, des Verbands der LaientheologInnen Deutschfreiburgs (VeLaD) sowie des Personalrates.
  • Planung der Fortbildung der Seelsorgeräte, Pfarreiräte und SeelsorgerInnen in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Erwachsenenbildung QuerWeltEin.
  • Stellenplanung (in Zusammenarbeit mit den betroffenen Pfarreien und Seelsorgeeinheiten)
  • Beiziehen von Fachleuten für Fragen der Pastoralplanung
  • Enge Zusammenarbeit mit dem Dekan und der Dekanatsversammlung (= SeelsorgerInnen)
Kompetenzen

Die PPK hat das Recht,

  • die Geschäfte aufzugreifen, vorzubereiten und zur Debatte zu stellen, die ihr notwendig scheinen. Sie kann dazu Fachleute beiziehen.
  • die Umsetzung der vom Pastoralrat und der Dekanatsversammlung getroffenen Beschlüsse zu prüfen. Dies im Sinne eines Controlling (= prüfen, wie es um die Umsetzung steht und wie mit auftretenden Schwierigkeiten umgegangen werden kann).

Die PPK hat die Pflicht,

  • den Pastoralrat, die Vereinigung der Pfarreien und die Dekanatsversammlung über ihre Beratungen zu informieren.
  • wichtige Entscheide von ihr durch eine 2/3 Mehrheit der Dekanatsversammlung und des Pastoralrates bestätigen zu lassen. Selbstverständlich haben Entscheide nur mit dem Einverständnis des Bischofs Gültigkeit.

Mitglieder

Pastoralplanungskommission
Kommission
PPK
Bildungszentrum Burgbühl
1713 St. Antoni

Personen

Parpan Mario (Mitglied)
Pohl-Henzen Marianne (Mitglied)
Sturny Paul (Mitglied)
de Raemy Alain (Bischofsvikar)